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Methoden der Gentechnik 
Die direkte Genübertragung


Bei Pflanzen wie Weizen, Mais oder Reis wird das Verfahren der direkten Genübertragung angewendet. Diese Methode ist die bisher erfolgreichste des direkten Gentransfers. Dabei werden Mikroprojektile aus winzigen Gold- oder Wolframkügelchen mit zahlreichen Kopien des Fremdgens beschichtet. Diese werden dann mit Hilfe einer sogenannten "particle gun" im "Schrotschussverfahren" mit hohem Druck auf das Pflanzengewebe geschossen.

Der Ort, an dem die Fremdgene in das Genom eingebaut werden, kann dabei nicht vorher bestimmt werden. Er bleibt dem Zufall überlassen. Die Erfolgsraten des künstlichen Gentransfers sind sehr niedrig. Pflanzen sterben, weil der Einbau der DNS nicht vollständig war oder weil er instabil ist. Jeder Versuch bedeutet, dass man sehr viele Pflanzen hochwachsen lassen muss, von denen nur wenige letztendlich überleben. Die Erfolgsrate ist für jede Pflanzenart unterschiedlich und schwankt zwischen 0,1 und 0,001 Prozent.

Die Mikroinjektion bei Tieren

Transgene Tiere werden z.B. als Bioreaktoren für die Erzeugung von industriellen Rohstoffen und Arzneimitteln eingesetzt. Dazu wird dem weiblichen Tier zunächst eine Eizelle entnommen, in die dann durch Mikroinjektion z.B. menschliche Gene, Spinnengene oder je nach Zielsetzung andere Gene eingebracht werden. Nachdem die Eizelle wieder in die Gebärmutter des Muttertieres eingesetzt wurde, kann der Embryo ausgetragen und dem Aufbau einer transgenen Zucht zugeführt werden. Aus der Milch der transgenen Herde werden die Stoffe zur industriellen oder pharmakologischen Verwertung extrahiert.




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