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Right2Know-Marsch endet nach 16 Tagen in Washington D.C.

Mit einer Mehrfachstrategie zur Kennzeichnung von Gen-Food

Die letzten Krfte fr rund 500 km mobilisieren

Endspurt fr GENFREI GEHEN goes America

GEMEINSAM MARSCHIEREN FR EINE GENTECHNIKFREIE WELT

Anti-Gentechnik-Bewegung in den USA wchst

UN nimmt IFOAM-Erklrung entgegen

GENFREI GEHEN GOES AMERICA

VOLLER EINSATZ FR BIENEN UND EINE GENTECHNIKFREIE WELT

80.000 UNTERSCHRIFTEN FR EINE GENTECHNIKFREIE WELT

Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Joseph Wilhelm zur berarbeitung

Forderung nach kologisch buerlicher Landwirtschaft





GENFREI GEHEN GOES AMERICA


 Aktion "We have a right 2 know – Label GMO" im Oktober 2011


[Joseph Wilhelm, 01.07.2011] „Aller guten Dinge sind drei“, so lautet ein altes Sprichwort. Ob dies auch auf Genfrei Gehen zutrifft, war schon am Ende unseres Marsches von Berlin nach Brüssel im Sommer 2009 die Frage. Wir sind uns jedenfalls sicher, dass wir mit den beiden Genfrei Gehen Aktionen und den dabei gesammelten rund 130.000 Unterschriften wichtige Impulse an die Politik geben konnten.

Inzwischen sind wieder zwei Jahre vergangen - und das Thema einer gentechnikfreien Land- und Lebensmittelwirtschaft ist aktueller denn je. Fast täglich gab es Presseberichte über Entwicklungen und Entscheidungen zu diesem für die Biobranche so wichtigem Thema: Mal äußerst bedenkliche wie die Zulassung der Amflora Kartoffel als sogenannte „Industriekartoffel“, mal positive wie die Bestätigung des Anbauverbotes für die gentechnisch veränderte Maissorte Mon 810.

Die Funde der verbotenen, gentechnisch veränderten Leinsaatsorte Triffid auch in Bio- Pro dukten bestätigten die Gefahr, dass sich gentechnisch veränderte Pflanzen über Länder und Kontinente hinweg unkontrolliert aus- und verbreiten. Bei unserer Auseinandersetzung mit den Behörden zeigte sich, wie hilf- und planlos diese mit dem Thema umgehen. Am Ende hatten nicht nur wir, sondern auch andere Firmen aus der Biobranche die hohen Rechnungen zu bezahlen. Die trotz strengster Kontrollen und Analysen aufgetretenen Zufallsfunde machten auch unbelastete Lebensmittel zu Sondermüll.


Die Idee für ein drittes Genfrei Gehen


All diese Ereignisse ließen bei mir die Idee für eine drittes Genfrei Gehen wieder aufleben. In einem Gespräch mit meinem amerikanischen Freund Mark Retzloff hat sich dann der Plan eines Marsches von New York City nach Washington DC manifestiert. Zielpunkt soll vor dem Weißen Haus mit dem Empfänger Barack Obama sein, das hat wohl den größten Effekt auf Medien, Politik und Lobbyisten. Eine gemeinsam unterschriebene Petition soll direkt im Anschluss zu Monsanto nach St. Louis gebracht werden.

Die Idee des Marsches habe ich bei der Natural Product Expo West in Anaheim / Kalifornien mehreren amerikanischen Freun den nahegebracht, darun ter viele Mitspieler aus der Biobranche sowie IFOAM Präsidentin Katherine de Matteo. Sie waren allesamt sofort Feuer und Flamme für diese Idee. Spontan haben sich erste „working groups“ gebildet. In den USA haben Freiheitsmärsche eine alte Tradition.

Innerhalb weniger Wochen sind viele Ideen rund um den geplanten Marsch entstanden, der über für die amerikanische Geschichte wesentliche Orte wie Philadelphia oder Baltimore führen soll. Für diese amerikanische Aktion wird der Marsch einen neuen Titel bekommen, da Genfrei Gehen schwer zu übersetzen ist. Voraussichtlich soll die Aktion unter „Right 2 Know-March“ laufen. Hintergrund ist der aktuelle Kampf in den USA um die Kennzeichnungspflicht gentechnisch veränderter Lebensmittel. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung zur Erkennung und Bewusstseinsbildung der Konsumenten.


Am World Food Day vor dem Weißen Haus

Noch müssen viele Details geklärt werden. Jedoch haben bereits viele Organisationen und Persönlichkeiten ihre Teilnahme und Unterstützung zugesagt.

Der Marsch soll zum Lafayette Park direkt vor dem Weißen Haus führen. Der voraussichtliche Zieltermin wird der 16. Oktober sein, der „World- Food-Day“ (Welternährungstag).

An diesem symbolträchtigen Tag können wir vorzüglich darauf hinweisen, dass die von der Gentechnik-Lobby viel beschworene Sicherstellung der Welternährung auf Basis gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere eine große Illusion und Lüge ist. Die offenkundig gewordenen Verflechtungen zwischen der EU-Politik in Brüssel und den Lobbyisten von Monsanto und Co. be stätigen uns bei der Entscheidung für einen solchen Marsch in den USA.

Dabei geht es nicht um die Verdammung des „american way of life“. Es geht vielmehr darum, die negativen Auswirkungen der Globalisierung mittels Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere zu vermeiden. Diese helfen lediglich den multinationalen Konzernen zur Kontrolle und zu Monopolen über Saatgut und Lebensmittel.

Wir werden Sie weiter über die Entwicklungen informieren und freuen uns schon jetzt über Ihre Unterstützung für unser Vorhaben.

www.right2knowmarch.org



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