Home | Sitemap | Impressum
Suche:
Zurück zur Startseite!

Aktuell: Europa in Sachen Agro-Gentechnik

Aktuell: Der lange Arm von Monsanto

Aktuell: Gentechnikanbau in den USA

Aktuell: Herbizidtolerante Pflanzen in den USA

10 Argumente für eine gentechnikfreie Welt

Statement des Ökologischen Ärztebunds

Arten der Gentechnik

Chromosom und DNS

Geschichte der Gentechnik

Methoden der Gentechnik

indirekte Genübertragung

direkte Genübertragung

Ökolandbau und Gentechnik

Grundlagen und Methoden

Ökologische Folgen

Wirtschaftliche Folgen

Gesundheitliche Risiken

Gentechnikrecht: Lebensmittel

Gentechnikrecht: Anbau



10 Argumente für eine gentechnikfreie Welt


1. Agro-Gentechnik – gegen den Willen der Menschen!
Der Großteil der Bevölkerung lehnt Agro-Gentechnik ab und wünscht sich eine naturgerechte Landwirtschaft, in der ethische Gesichtspunkte im Umgang mit Tier und Pflanze von grundlegender Bedeutung sind.

2. Patente auf Pflanzen entrechten Bauern
Gentechnik-Pflanzen sind patentierbar, Patentinhaber eine Handvoll Großkonzerne wie Monsanto, Syngenta, Bayer oder BASF. Bauern werden damit zu Lizenznehmern von Großkonzernen, die Jahrtausende alte bäuerliche Kultur wie Wiederaussaat eines Teils der eigenen Ernte unterbinden können.

3. Gen-Pflanzen breiten sich unkontrolliert aus
Gentechnik-Pflanzen enthalten künstliches Gen-Material, das sich in gentechnikfreien Kulturen oder in Wildpflanzen ausbreiten kann. Die langfristigen Folgen für die Ökosysteme der Erde sind schwer abschätzbar. Werden gentechnisch veränderte Pflanzen in die Umwelt freigesetzt, können wir diesen Schritt nicht mehr rückgängig machen.

4. Risikotechnik
Die Methoden der Agro-Gentechnik sind unpräzise und können unvorhergesehene Effekte im Pflanzenerbgut auslösen. Folgen können veränderte Inhaltsstoffe oder veränderte Funktion von Genen sein.

5. Gesundheitliche Risiken
Die Wirkung von gentechnisch veränderter Nahrung auf Menschen und Tiere ist kaum erforscht. Zahlreiche Hinweise auf negative Effekte für die Gesundheit von Versuchstieren geben jedoch Anlass zu größter Vorsicht.

6. Koexistenz bei Agro-Gentechnik nicht möglich
Über Wind und Insekten verbreiten sich gentechnisch veränderte Pollen oder manipuliertes Saatgut unkontrolliert. Ein gentechnikfreier Anbau von gleichartigen (GVO-freien) Pflanzen in Gentechnik-Anbaugebieten ist so gut wie ausgeschlossen.

7. Wenige mächtige Konzerne kontrollieren unsere Lebensmittel 
Gentechnik verschärft die Kontrolle weniger Konzerne über das Saatgut und damit über das, was weltweit auf den Teller kommt. Schon heute verkaufen vier Firmen die Hälfte allen Saatguts auf der Welt.

8. Bio-Anbau durch Gen-Pflanzen gefährdet
Der Ökolandbau arbeitet aus Überzeugung gentechnikfrei. Die fast unvermeidlichen Verunreinigungen führen jedoch zu einer existenziellen wirtschaftlichen Gefährdung von Bio-Bauern und -Herstellern.

9. Mehr Spritzmittel durch Gen-Pflanzen 
Fast alle Gen-Pflanzen werden gentechnisch gegen Pestizide unempfindlich gemacht oder produzieren Insektengifte. Doch auch Unkräuter und Schädlinge werden resistent! Ein sinnloser Kreislauf aus mehr und aggressiveren Spritzmitteln beginnt, zu Lasten von Umwelt und Gesundheit.

10. Keine Lösung für das weltweite Ernährungsproblem
Das weltweite Ernährungsproblem ist in erster Linie ein Problem der Verteilung von Lebensmitteln, der fehlenden Kaufkraft und dem fehlenden ganzheitlichen, nachhaltigen Konzept für die Landwirtschaft der jeweiligen Region. Biologische Landwirtschaft bietet dort Konzepte zur Selbsthilfe, Gentechnik schafft Abhängigkeit.

Die 10 Thesen als Plakat (652 KB)



© Copyright 2017 RAPUNZEL NATURKOST. Wir machen Bio aus Liebe www.rapunzel.de Kontakt | Impressum | Datenschutz | Startseite | Seite drucken | made by ...