Home | Sitemap | Impressum
Suche:
Zurück zur Startseite!

Tagebuch, 16. Oktober 2011

Tagebuch, 15. Oktober 2011

Tagebuch, 14. Oktober 2011

Tagebuch, 13. Oktober 2011

Tagebuch, 12. Oktober 2011

Tagebuch, 11. Oktober 2011

Tagebuch, 10. Oktober 2011

Tagebuch, 09. Oktober 2011

Tagebuch, 08. Oktober 2011

Tagebuch, 06. Oktober 2011

Tagebuch, 05. Oktober 2011

Tagebuch, 04. Oktober 2011

Tagebuch, 03. Oktober 2011

Tagebuch, 02. Oktober 2011

Tagebuch, 01. Oktober 2011

Tagebuch, 30. September 2011

Tagebuch, 28. September 2011

Einladung zum Right2Know March

Warum der Marsch / Hintergrund

Genfrei Gehen goes America



Montag 3. Oktober 2011
3. Marschtag von Springfield, New Jersey nach New Brunswick 





Heute sind wir von Springfield, New Jersey nach New Brunswick, ebenfalls New Jersey, gelaufen.

Für einen Montagmorgen erstaunlich: Die bunte Truppe der "Right2KnowMarcher" bestand aus rund 30 Menschen. Mit dabei ein Handwagen. Dieser kam statt des Dreiradfahrrads, das als Transportmittel für die riesige, von einer Autobatterie betriebenen Soundanlage, auf die Tour mit. Diese dreirädrige Fahrrad hatte leider seinen Geist aufgegeben. Die Soundmaschine, von zwei Aktivisten permanent mit einem breiten Spektrum von Hip Hop über Trash bis hin zu Oldies gespeist, ist für unsere amerikanischen Freunde ein Kernstück des Marsches. Daher ist es auch immer in Betrieb, wenn mal nicht der Monsanto-Song gerappt wird oder die Sustainable Roadshow den Ton angeben. Manchmal würde sich die etwas ältere deutsche Fraktion dann schon die Genfrei Gehen-Meditations-Stunde herbeiwünschen, was aber neben dem teils infernalischen Lärm der Highways und National Roads auch wieder etwas lächerlich kommen würde.

Die Routenwahl ist ein Thema für sich. Wir haben den Verdacht, dass diese fast nur über Navi-Systeme oder Google Earth geplant wurde und dazu führt, dass wir bisher fast ausnahmslos an oder auf stark befahrenen Straßen entlang laufen. Ab und an geht es durch Industriegebiete, ausgedehnte Wohngebiete und Städte. Zumindest in den endlosen Vororten mit teils schnuckeligen, bunt bemalten Holzhäusern können wir über die nicht eingezäunten Rasenflächen laufen, was eine Wohltat für unsere geplagten Fußsohlen ist.

Im Laufe des Tages gibt es zwei Stopps an netten Health Food Stores, die auf uns wirken, als seien sie in den 70er Jahren stehengeblieben. An beiden wurden wir von der Band der Sustainable Roadshow mit dem Gentechnik-Song-Repertoire begrüßt und es gab 5 % Rabatt für die Mitwanderer.

Die Wanderer verteilen unterwegs fleißig die Flyer mit den FAQs, den "frequently asked questions" zur Agrogentechnik und sprechen auch viele Passanten an. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Sicherlich ist der Anteil derjenigen, die noch nie etwas von Gentechnik gehört haben größer als in Deutschland. Gerade deshalb ist der Marsch ja auch so wichtig. Unsere amerikanischen Freunde berichten über die positiven Reaktionen der Medien und halten den Marsches als Beitrag für die beginnende Bewusstseinsbildung sehr wichtig. Alles fängt einmal an ...

Am Abend verrinnt uns wieder die Zeit und es wird wieder mal viel zu spät.

Joseph Wilhelm






© Copyright 2017 RAPUNZEL NATURKOST. Wir machen Bio aus Liebe www.rapunzel.de Kontakt | Impressum | Datenschutz | Startseite | Seite drucken | made by ...