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Einladung zum Right2Know March

Warum der Marsch / Hintergrund

Genfrei Gehen goes America



Mittwoch 5. Oktober 2011
5. Marschtag von Princeton über Trenton nach Pennsylvania







Unsere heutige Route führte uns von der altehrwürdigen Unistadt Princeton über Trenton, der Hauptstadt des Bundesstaates New Jersey mit einem hochaufragenden George Washington-Denkmal und der Delaware-River-Brücke direkt nach Pennsylvania. And the roadmovie goes on….

Wieder mal entlang von endlosen Strassen mit vielen, vielen Autos durch sich schnell abwechselnde "neighborhoods". Mit abwechselnd meine ich die krassen Übergänge der sozialen Niveaus, die sich im Zustand der Häuser, der Größe der Rasenflächen und der Klasse der Autos äußerlich sichtbar ausdrücken. Und sich vor allem an der Anzahl der darin lebenden Weißen und Schwarzer unterscheiden. Viele haben wir angesprochen, viele haben uns angesprochen "Where are you going ….".

Eine Pisa-Studie gibt es in den USA wahrscheinlich nicht, das Resultat wäre (Entschuldigung) wohl dramatisch. Auf die Frage einer Lokalpresse-Journalistin, wo wir in Deutschland gelaufen wären, erklärte ich ihr lang und breit und immer wieder, das sei von Berlin nach Brüssel (Brussels) gewesen, der Hauptstadt Belgien und dem Sitz der EU. Brussels, what is this? Ich buchstabierte es, erklärte es nochmal, noch nie gehört. Auf die Frage, wo ich herkäme, antworte ich: "I´m from Bavaria, and Europe is a part of Bavaria". "Oh, I didn´t know this…” Vielleicht haben wir uns halt einfach nicht verstanden.

Die Bebauung hat heute auf jeden Fall 22 Meilen lang nicht aufgehört. Das Ereignis des Tages für mich war, das David Bronner von "Dr. Bronners Magic Soap" dem Hauptsponsor des Marsches, zu uns dazu gekommen ist. Geben wir gemeinsam einer im Bademantel interessiert auf uns zukommenden älteren Dame mit ein paar Erklärungen einen Flyer zu GMO, sagt sie: "That´s great that you are marching here. I´m living here now since 45 years and nothing happened".
Mittagsrast gab es mit dem guten Essen der "everybodies kitchen"-Crew beim "Big Bear Natural Food Store". Bei solchen Gelegenheiten stellen die unterschiedlichen Sponsoren dann Info-und Verkostungsstände auf.

Dann noch ein Schuhwechsel und flott weiter, wir haben auch nachmittags noch 13 Meilen zu machen. Flyer verteilen, sich austauschen und sich mal zurückfallen lassen, um meditierend zu marschieren. Die Frage an mich selbst, warum mache ich das eigentlich, kann dann unter solchen Bedingungen schon mal aufkommen. Bin mit mir selbst und mit Amerika konfrontiert, beides echte Herausforderungen für mich. Aber seit ich weiß, für was Herausforderungen gut sind, kann ich besser damit umgehen. Sie sind dazu da, um an ihnen zu wachsen.

Gegen Einbruch der Dunkelheit kommen wir im "Churchville Nature Center" in Southampton an, schon im Einzugsbereich von Philadelphia. Bin gespannt, was das morgen gibt.
Joseph Wilhelm






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